LEVEL UP Batch 3: Rückblick auf die ersten Wochen im Accelerator

Seit Juni begleitet Games/Bavaria acht Teams und ihre Projekte auf ihrem Weg Richtung Release. In den vergangenen Wochen standen dabei ganz unterschiedliche Themen auf dem Programm – von Projektmanagement und Pitching über Playtesting bis hin zu PR.

Von der Projektidee zum konkreten Plan

Den Auftakt machte unser gemeinsamer Kickoff in der GAMEREI mit Coach Masiar Emanuel Nashat, bei dem die Teams und ihre Projekte erstmals aufeinandertrafen und gemeinsam in die sechsmonatige Accelerator-Phase gestartet sind. Jakob Braun von Active Fungus gab im Anschluss in einem Fireside Chat Einblicke in seine Erfahrungen als Gründer und Geschäftsführer von Active Fungus Studios.

In den ersten Wochen folgten unter anderem Workshops zu Pitching und Projektmanagement. Mit Markus Wilding (Beyond The Wall Consulting) ging es darum, wie sich ein Game überzeugend präsentieren lässt und welche Rolle ein guter Pitch für die weitere Entwicklung spielt. Robin Hartmann (game events GmbH) gab den Teams im Workshop „Project Management Mindset“ Methoden an die Hand, um Projekte zu strukturieren, Prioritäten zu setzen und auch bei sich verändernden Anforderungen handlungsfähig zu bleiben.

Mit André Bernhardt (Indie Advisory / Spielfabrique) rückte außerdem die Business-Seite der Gamesentwicklung in den Fokus – von Markt und Geschäftsmodellen bis hin zu den Herausforderungen, die auf Indie-Studios zukommen. Und auch rechtliche Aspekte durften nicht unter den Tisch fallen: Dank Daniel Koburger (KBL Roche) hatten die Teams Gelegenheit, sich tiefer mit Fragen rund um Vertragswesen und Urheberrecht auseinanderzusetzen.

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Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Playtesting. Bei einem gemeinsamen Ausflug nach Bayreuth konnten die Teams zunächst selbst beim „Playtest & Pancakes“-Event des Game Innovation Lab als Tester:innen aktiv werden. Anschließend ging es mit Robin Hädicke (Uni Bayreuth) im Workshop „Some Art & Science for Playtesting“ darum, wie Playtests sinnvoll vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet werden können – und wie sich Tests bereits in frühen Entwicklungsphasen einsetzen lassen, um Game-Design-Entscheidungen zu überprüfen.

Die eigene Game Vision im Blick behalten

Im August wurde es dann noch konkreter: Mona Brandt widmete sich mit den Teams dem Thema Game Design Vision.

In ihrem Workshop „Beyond Gut Feeling“ stellte sie ein praktisches Framework vor, mit dem die Teams ihre Game Vision in ein Werkzeug für alltägliche Entwicklungsentscheidungen übersetzen konnten: Was sollte als Nächstes gebaut werden? Welche Features zahlen tatsächlich auf das gewünschte Spielerlebnis ein? Und was kann vielleicht auch weggelassen werden?

Anschließend standen mit PR & Events Themen auf dem Programm, die gerade mit Blick auf die anstehende gamescom besonders relevant waren. Alexandra Batty (Headup) gab Einblicke in Marketing-Timelines, Asset-Planung, Presse- und Creator-Outreach sowie die Vorbereitung von Events und Meetings.

Ergänzt wurden die Workshops durch weitere Fireside Chats und Kennenlerntermine mit unseren Expert:innen. Dabei hatten die Teams unter anderem die Gelegenheit, mit Zoë Koç (Spellgarden Games), Michael Kießling, Selima Heister (Gentle Troll) und Robin Kocaurek (Jumpy Bit) direkt ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und mögliche Coaches für die kommenden 1-on-1-Sessions kennenzulernen.

Nächster Halt: gamescom!

Das nächste große Highlight steht bereits vor der Tür: die gamescom 2026. Für viele der LEVEL UP-Teilnehmenden ist die Messe eine wichtige Gelegenheit, erste Kontakte zu Publishern, Investor:innen, Plattformvertreter:innen oder Medien und Content Creators zu knüpfen. Für die Gespräche auf der Messe haben sie mit den ersten Workshops im Programm bereits eine gute Basis für ihre Vorbereitung erhalten.

Wer LEVEL UP-Teilnehmende also live treffen möchte, hat auf der gamescom gleich mehrere Gelegenheiten dazu: Zahlreiche aktuelle Teilnehmer:innen sind in Köln unterwegs. Außerdem präsentieren mehrere LEVEL UP-Alumni ihre Games an unserem Games/Bavaria-Stand in der Entertainment Area.

In den ersten Monaten des Programms ist also schon einiges passiert – gleichzeitig liegen noch viele spannende Programmpunkte vor den Teams.

In der zweiten Hälfte des Accelerators stehen weitere Workshops, individuelle 1-on-1-Coachings mit Branchenexpert:innen sowie gemeinsame Playtests auf dem Programm.

Wir freuen uns darauf, die acht Teams auch in den kommenden Monaten zu begleiten und zu sehen, wie sich ihre Projekte weiterentwickeln.